Das sagt die Presse über meine Wander und Genussreisen auf Kreta 

Zeitungsausschnitt über den Artikel in der Backnanger Kreiszeitung

Backnanger Kreiszeitung

Urlaub auf Kreta: Gemeinsam alleine verreisen

23. April 2022

Die Liebe zu Kreta teilt Stefan Hoffmann mit seiner Frau. Gemeinsam haben sie viele Orte und Wandertouren erkundet. 

Aspach. „Wer einmal auf Kreta war, der kommt immer wieder – so lange, bis er einfach bleibt“, so beschreibt Stefan Hoffmann die griechische Insel. „Das ist fast wie eine Sucht“, meint der Aspacher lachend. Seit Jahren besucht er Kreta immer wieder, erkundet mit seiner Frau und seiner Familie immer neue Ecken. 2021 hat er dann eine mutige Entscheidung getroffen und beschlossen, Kreta auch zu seinem Beruf zu machen. Während die Reisebranche noch unter den Einschränkungen der Corona Pandemie leidet, gründet er ein eigenes kleines Reiseunternehmen. Als Selbstständiger bietet er Reisen nach Kreta an, vor allem für Gruppen bestehend aus Menschen, die alleine verreisen und sich vor Antritt der Reise gar nicht kennen. „Die Nachfrage dafür ist auf jeden Fall groß“, erzählt er. Es gebe viele Facebook-Gruppen für die sogenannten Solotraveller. Es handelt sich um Menschen, die aus den verschiedensten Gründen eben nicht mit Freunden, Familie oder Partner verreisen, aber trotzdem auch nicht komplett auf sich gestellt sein möchten. „Bei meinen Reisen sind es fast nur Frauen in einem Alter zwischen 40 und 65 Jahren“, erzählt der Aspacher. „Zum Teil leben sie getrennt oder sind verwitwet.“ Die Gründe, alleine mit einer Gruppe fremder Menschen zu verreisen, seien sehr unterschiedlich. Die Gruppe gebe den Reisenden in dem fremden Land eine gewisse Sicherheit und Schutz, man müsse auch nicht mehr über Organisatorisches nachdenken, sondern könne einfach abschalten. „Außerdem macht es ja auch mehr Spaß, etwas gemeinsam zu erleben.“ 

 

 

Ähnliche Angebote für Alleinreisende gibt es auch von großen Anbietern, davon möchte Hoffmann sich aber abgrenzen. Bei großen Reiseunternehmen sei der Zeitplan streng vorgegeben, hier 20 Minuten in der Schlucht, hier fünf Minuten Fotopause. Er dagegen begrenzt die Teilnehmerzahl bewusst auf etwa sechs Personen, das Angebot vor Ort sei nicht in Stein gemeißelt und könne auch von der Gruppe abgeändert werden. Zum Teil gebe es auch Leute, die sich bei manchen Aktionen rausnehmen und alleine einen Tag am Strand verbringen oder sich abends auf ihr Zimmer zurückziehen möchten, sagt Hoffmann. Außerdem sei es ihm wichtig, seinen Reisenden die Natur und die Menschen der Insel wirklich näherzubringen. „Ich will, dass man mit den Leuten vor Ort wirklich in Kontakt kommt und die Natur nicht einfach abhakt, sondern sie so richtig aufsaugt.“ 

Alleinreisen ist nicht gleichzusetzen mit sogenannten Singlereisen 

Die Reisenden seien vor allem weiblich und kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Er betont dabei ausdrücklich, dass es sich bei seinem Angebot nicht um Singlereisen handelt, bei denen die Partnersuche im Vordergrund steht. „Ich bin keine Dating Plattform und die Alleinreisenden wollen das auch gar nicht“, sagt er. Es gehe rein um eine Begleitung auf der Reise. Immer eine Woche dauert eine Tour, geprägt sind die Touren bisher vor allem von Wanderungen durch die Schluchten und Hügel der Insel, aber auch Tage am Strand, Ausflüge zu kulturellen Stätten und der Besuch von Tavernen gehören dazu. 

Hoffmann agiert dabei als Organisator und Reiseführer. Die Wandertouren hat er selbst schon ausprobiert, hat Kontakte mit Einheimischen geknüpft und Tavernen abseits der touristisch geprägten Hotspots ausprobiert. Gerade die Logistik sei auf Kreta zum Teil problematisch, „wenn man ganz auf sich allein gestellt ist, kann das schwierig werden“. 

 

 

Dabei hatte er in seinem bisherigen Berufsleben eigentlich noch gar nichts mit Reiseorganisation zu tun. 25 Jahre lang war er selbstständiger Physiotherapeut, dann hatte er einen Imbiss mit Catering, hat zwischendurch auch eine Coaching Ausbildung gemacht und Seminare gegeben. „Ich lasse Dinge immer auf mich zukommen“, beschreibt Hoffmann seine Einstellung. So auch die ursprüngliche Idee mit der Gründung des Reiseunternehmens. Sein gastronomisches Angebot habe stark unter der Corona Pandemie gelitten und weil ein Freund Tipps zu Wandertouren auf Kreta haben wollte, habe er sich gedacht: „Wenn das ihn interessiert, warum nicht auch andere?“ Dann habe er das kleine Reiseunternehmen gegründet und sich erst mal sehr viel informieren müssen: Versicherungen, Reiseorganisation, Akquise und vieles mehr. Und auch darüber, wie man mit einer Gruppe aus Fremden umgeht, die eine Woche lang gemeinsam Urlaub macht. Dabei helfe ihm die Ausbildung zum Coach. „Das Kennenlernen klappt beim Wandern automatisch. Aber man muss natürlich auch Regeln aufstellen und sich überlegen, wie man mit Störenfrieden in der Gruppe umgeht“, sagt der 56-Jährige. Auch über die Frage, was passiert, wenn sich jemand aus der Gruppe bei einer Wanderung verletzt, habe er sich Gedanken machen müssen. „Da ist es auf jeden Fall gut, dass ich die Leute in der Gegend kenne. Da könnte dann jemand kommen und die Person ins Krankenhaus bringen.“ Aktuell arbeitet er im Winter noch zusätzlich als Physiotherapeut, doch das Reiseunternehmen und die Liebe zu Kreta sind seine Herzensangelegenheit. In der Zukunft will er noch mehr Kontakte auf Kreta knüpfen, sich weiter mit anderen kleinen Reiseanbietern austauschen und sein Angebot weiter ausbauen, zum Beispiel mit speziellen Themen wie einer Schlemmerreise, bei der die Gastronomie der Insel im Vordergrund steht. 

Alleinreisen Weitere Informationen zu Stefan Hoffmann und seinem Angebot für Solotraveller gibt es unter www.alleinreisen.eu. Außerdem bietet er auch Reisen für Paare an, Informationen dazu gibt es auf der Website 

www.auszeit-reisen.eu